Über mich

Was beschreibt mich? Als Mensch, Frau, Fotografin ?

Eine Freundin hat einmal zu mir gesagt, ein Bild ist dann gut, wenn du ein zweites mal hinschauen willst.

Ich genieße das Privileg in einem wunderschönen Tal zu leben, wo ich vieles direkt vor der Haustüre habe. Die meisten meiner Fotos sind Momentaufnahmen. Weder geplant, noch durch stundenlanges Warten, entstanden. 

Ihr möchtet mehr über mich erfahren?

Ich kann nicht sagen, dass das Fotografieren nur ein Hobby von mir ist. Neben Beruf, Kindern und Haushalt ist es eine Gelegenheit, Sport auszuüben, etwas Kreatives zu tun und gleichzeitig zu entspannen. 
Der Blick durch den Sucher ist auch eine Art Therapie für mich. Beim genau Hinschauen, beim Zoomen, wird der Kopf leer, die Alltagsproblem werden auf die Seite geschoben bzw. sie sind  für eine gewisse Zeit nicht relevant.

Wie alles begann? 
Eigentlich besitze ich schon seit meinem 11. Lebensjahr einen Fotoapparat. Hauptsächlich habe ich aber nur meine Familie, meine Freunde, Urlaube etc. damit festgehalten. 
Im Mai 2014 habe ich beim Wandern ein Insekt gesehen, das ich nicht zuordnen konnte.(Ich bin weder Biologin noch habe ich beruflich irgendetwas damit zu tun. Ich bin, wenn es die Natur betrifft, einfach nur wissbegierig.) Daheim habe ich dann gegoogelt und festgestellt, dass es ein seltener Netzflügler, der Libellen-Schmetterlingshaft, war. 
Das war der beginn einer Leidenschaft. Seither fotografiere ich fast alles und versuche herauszufinden, welche Blume, welches Tier es ist. Natürlich merke ich mir nicht alles, aber mein Ziel ist es, jedes Jahr wenigstens eine neue Art auch zu erkennen.
Da ich mit googeln allein nicht glücklich wurde, habe ich bei der Inatura einen Feldornithologiekurs besucht und melde meine Funde inzwichen regelmäßig auf verschiedenen APPs (Naturbeobachtung.at, blühendes Österreich-Schmetterlinge, etc).

Vögel, Schmetterlinge, Blumen ... es gibt so vieles zu sehen, zu beobachten. Wer hat schon einmal versucht die Grüntöne eines Mischwaldes im Abendlicht zu zählen? Ihr würdet staunen.

Karolina Brunner